Kontakt

Ulrike Teichmann
Leiterin der Tierhaltung
Telefon:+49 551 201-1744

Kontakt für Besuche in der Tierhaltung und allgemeine Anfragen

Carmen Rotte
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon:+49 551 201-1304
E-Mail:crotte@...

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Tierversuche verstehen“ ist eine Initiative der deutschen Wissenschaft, koordiniert von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Sie informiert umfassend, aktuell und faktenbasiert über Tierversuche an öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen.

Tierversuche verstehen – Informationsinitiative der Wissenschaft

Tierversuche verstehen“ ist eine Initiative der deutschen Wissenschaft, koordiniert von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Sie informiert umfassend, aktuell und faktenbasiert über Tierversuche an öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen.
Informationsbroschüre der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (2016)

Tierversuche in der Forschung

Informationsbroschüre der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (2016)

Tierhaltung

Tierhaltung

Die Tierhaltung gehört zur wissenschaftlichen Infrastruktur am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. Es werden vorwiegend transgene Mäuse für die biologische Grundlagenforschung erzeugt und gezüchtet. Außerdem werden Krallenfrösche, Ratten, Kaninchen und Alpakas gehalten. Darüber hinaus halten einige Gruppen Fliegen und Fadenwurm-Kulturen direkt in ihren Laboren. 

Die meisten der am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Versuchen eingesetzten Tiere stammen aus eigener Zucht, einige kommen auch von spezialisierten, behördlich kontrollierten Züchtern. Ausgebildete, erfahrene Tierpfleger sorgen gemeinsam mit zwei Tierärztinnen für eine tierschutzgerechte Haltung, welche die vielfältigen Bedürfnisse der jeweiligen Versuchstiere berücksichtigt.

Mäuse werden in Kunststoff-Käfigen mit freiem Zugang zu Futter und Wasser gehalten und haben durch kleine Verstecke in Iglu-Form Rückzugsmöglichkeiten. Nestbaumaterial aus Pappe und getrockneten Pflanzenfasern trägt zur Thermoregulation bei und ermöglicht den Muttertieren eine optimale Brutpflege.

Ratten werden in geräumigen Käfigen mit erhöhtem Gitterdeckel gehalten, der den Tieren das arttypische Aufrichtverhalten ermöglicht. Röhren bieten den Tieren Versteckmöglichkeiten, Papiertücher sorgen für Beschäftigung und dienen als Nestbau-Material.

Kaninchen leben vorwiegend als Gruppe in Bodenhaltung auf Einstreu und Stroh. In jedem Raum sind ausreichend Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten vorhanden. Kleingruppen von bis zu vier Tieren werden bei Bedarf auch in geräumigen Käfigen gehalten, die durch das Entfernen von Trennwänden verbunden sind. Jedes Tier hat dadurch individuelle Rückzugsmöglichkeiten.

Afrikanische Krallenfrösche werden in einem Aquariensystem gehalten, in dem sie Versteckmöglichkeiten und künstliche Inseln nutzen können. Das Leitungswasser wird aufgesalzen, um dem Kalkgehalt und der osmotisch wirksamen Zusammensetzung in den heimischen afrikanischen Tümpeln annähernd zu entsprechen. Spezielle Bio-, UV- und Kohlefilter sorgen bei regelmäßigem Wasserwechsel für eine konstant gute Qualität des Wassers und reichern dieses mit Sauerstoff an.

Alpakas werden auf einem großen Freigelände als Stuten-Herde gehalten. Ganzjährig und ganztätig haben die Tiere freien Zugang zu Stall, Weideflächen, Sandkuhlen und Schotterbereichen. Am großzügigen, von einem Experten für Tiergartengestaltung angelegten Freigehege neben unserer Kindertagesstätte dürfen die Alpakas gern jederzeit ohne Anmeldung besucht werden.

Wenn Sie andere Einrichtungen der Tierhaltung besichtigen möchen, machen Sie bitte dazu einen Termin mit den Mitarbeitern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Institut aus.

Die hohen Qualitätsstandards in der Tierhaltung und bei tierexperimentellen Vorhaben am Institut werden von einer Tierschutzbeauftragten, eine erfahrene Fachtierärztin für Versuchstiere, ständig überwacht und mittels regelmäßiger Kontrollen durch das Veterinäramt bestätigt. Die Tierschutzbeauftragte berät die Wissenschaftler darüber hinaus bei der Planung und Durchführung der tierexperimentellen Forschungsvorhaben und trägt dafür Sorge, dass die Belastung für die Tiere stets so gering wie möglich gehalten wird. 

 

 
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