Karl Friedrich Bonhoeffer LectureIn der nächsten "Karl Friedrich Bonhoeffer Lecture" des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie spricht am 25. März um 11:00 Uhr Dr. Jürgen A. Knoblich, Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien. Der Titel der 19. Karl Friedrich Bonhoeffer Lecture ist "Asymmetric cell division and proliferation control in Drosophila and mouse neural stem cells". Eingeladen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts, Kolleginnen und Kollegen anderer Forschungsinstitute sowie alle Interessierten. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Die interdisziplinäre Vortragsreihe wurde 2004 zu Ehren des Physiko-Chemikers Karl Friedrich Bonhoeffer (1899-1957) ins Leben gerufen. Als Schüler von Walter Nernst und Mitarbeiter von Fritz Haber erhielt Bonhoeffer bereits mit 31 Jahren einen Ruf an die Universität Frankfurt und später nach Leipzig, bevor er nach dem Krieg Gründungsdirektor des Göttinger Max-Planck-Instituts (MPI) für physikalische Chemie wurde. Aus diesem Institut ging durch Zusammenlegung mit dem Göttinger MPI für Spektroskopie 1971 das MPI für biophysikalische Chemie hervor. Als einer der ersten ließ Bonhoeffer die naturwissenschaftliche Interdisziplinarität lebendig werden, indem er physikalisch-chemische Methoden auch zur Lösung biologischer Fragestellungen anwandte. Ihm zu Ehren wurde das MPI für biophysikalische Chemie nach ihm benannt: Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut.
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