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Max-Planck-Forschungsgruppe Sakaba |
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Biophysik der synaptischen Übertragung
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Die Signalübertragung zwischen Neuronen wird hauptsächlich durch chemische Synapsen geleistet. Die Eigenschaften der chemischen synaptischen Übertragung unterscheiden sich jedoch zwischen verschiedenen Verbindungen und können selbst bei einer gegebenen Synapse nach wiederholter Stimulation variieren. Der Einfluss einzelner Synapsen mit deren spezifischen Eigenschaften auf die Aktivität neuronaler Schaltkreise ist bisher nur unzureichend erforscht.
Aufgrund der geringen Größe der meisten präsynaptischen Nervenenden entzieht sich deren Ca2+ vermittelte Botenstofffreisetzung detaillierten Studien: Die Zahl und Lokalisierung von präsynaptischen Ca2+-Kanälen, Ca2+ -Pufferung und die Dynamik der Vesikel Zyklen beeinflussen Freisetzungsstärke und deren Zeitverlauf und sollten näher betrachtet werden.
Um diese präsynaptischen Eigenschaften zu quantifizieren nutzen wir die Patch-Clamp Technik zur gleichzeitigen Untersuchung der prä- und postsynaptischen Kompartimente des Held’schen Calyx. Dieser Ansatz erlaubt eine kontrollierte Analyse der synaptischen Übertragung und ermöglicht es uns somit die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen zu entschlüsseln.
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© 2012, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen |
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