Doktorand*in 

Ausschreibungsnummer: 11-19

Stellenangebot vom 11. Juni 2019

Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ist eines der größten Institute der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. und betreibt Grundlagenforschung im Dienste der Allgemeinheit. Innovative Projekte und interdisziplinäre Zusammenarbeit – das zeichnet Forschen in der Max-Planck-Gesellschaft aus.

Die Abteilung NanoBiophotonik (Prof. Dr. Stefan W. Hell) und die Arbeitsgruppe Struktur und Dynamik der Mitochondrien (Prof. Dr. Stefan Jakobs) an dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen suchen eine*n

Doktorand*in
(Kennziffer 11-19)

für das Projekt

- Untersuchung mitochondrialer Ultrastruktur mit MINFLUX super-resolution Mikroskopie -

Die Forschung am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und der Universitätsmedizin Göttingen umfasst ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Fragestellungen und Techniken. Der zentrale Punkt der Forschung liegt im Verständnis der Mechanismen wie Zellen, Organellen und Biomoleküle ihre vielfältigen Aufgaben bewältigen. Ultra-hochauflösende Mikroskopie, Nanotechnologie, Kernspinresonanzspektroskopie, Massenspektrometrie und Computersimulationen helfen dabei immer weiter in den Nanokosmos lebender Zellen vorzudringen.

Die Abteilung NanoBiophotonik ist eine der weltweit führenden Forschungsgruppen im Bereich der höchstauflösenden Mikroskopie. Für die Entwicklung des STED-Mikroskops, welches erlaubt die optische Beugungsgrenze zu überwinden, wurde Prof. Dr. Stefan W. Hell 2014 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Eine neue und aufregende Entwicklung im Labor ist die MINFLUX Mikroskopie, mit der eine ultimative Auflösung im Nanometerbereich erreicht werden kann.

Ihr Profil

Wir suchen eine*n von Neugier getriebene*n Mitarbeiter*in mit biologischem/biochemischem/biophysikalischem Fachwissen und dem Interesse in einem interdisziplinären Team von Physikern, Chemikern und Biologen zu arbeiten. Sie sollten einen exzellenten universitären Abschluss (Master oder äquivalent) in Biologie/Biochemie/Biophysik oder einer verwandten Disziplin besitzen. Fundiertes Wissen von (hochauflösender) Lichtmikroskopie und/oder Molekularbiologie und/oder Zellbiologie ist von Vorteil. Eine selbständige Arbeitsweise, strukturierte Arbeitsorganisation sowie eine gute Teamfähigkeit setzen wir voraus.

Ihr Projekt

Das Ziel des Projektes ist, mit Hilfe der neuen, bahnbrechenden MINFLUX super-resolution Mikroskopie den Aufbau und die Dynamiken der mitochondrialen Architektur auf nanoskopischer Ebene aufzuklären. Das Projekt ist im Grenzbereich zwischen Biologie, Physik und Chemie angesiedelt. Zu den herausfordernden Aufgaben zählt die Weiterentwicklung von Markierungsmethoden für die Verwendung in der MINFLUX-Mikroskopie, die Anwendung von MINFLUX selbst sowie die Auswertung und Aufbereitung der gemessenen Daten in einem zellbiologischen Kontext. Das Projekt wird tief in die bereits bestehende hervorragende Vernetzung von Biologen, Physikern und Chemikern innerhalb unserer Abteilung eingebettet sein.

Sie erhalten die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen an einem von mehreren verfügbaren PhD-Programmen zu promovieren.

Die Abteilung NanoBiophotonik ist eine der weltweit führenden Forschungsgruppen im Bereich der höchstauflösenden Mikroskopie. Für die Entwicklung des STED-Mikroskops, welches erlaubt die optische Beugungsgrenze zu überwinden, wurde Prof. Dr. Stefan W. Hell 2014 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Eine neue und aufregende Entwicklung im Labor ist die MINFLUX Mikroskopie, mit der eine ultimative Auflösung im Nanometerbereich erreicht werden kann.

Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie 
Forschungsgruppe „Struktur und Dynamik der Mitochondrien“ 
Herrn Prof. Dr. Stefan Jakobs
Am Fassberg 11
37077 Göttingen
Tel. 0551 201-2531




 

 

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