Radfahren zum Institut: Besondere Gefahrenpunkte

Aus der Stadt

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(a)
Der Anstieg über die Otto-Hahn-Straße ist am wenigsten steil und die sicherste Route, da es einen durchgehenden Radweg bzw. Rad-Fußweg gibt. Gefahrenpunkte sind die Einmündung der Otto-Hahn-Straße in die Straße "Am Faßberg" und die Einfahrt zum Institut.
(b) Die Alternative über den Burckhardtweg ist sehr steil, beim Bergabfahren muss man vor den Kurven unbedingt abbremsen (Rollsplitt). Ein weiterer Gefahrenpunkt ist der schlecht einsehbare Querweg zum DPZ (hinter der zweiten großen Kurve).
(c)Auf der Straße "Am Faßberg" (rot markiertes Wegstück) sollte man beim Bergauffahren den Rad-Fußweg benutzen - auf der Straße zu fahren ist sehr gefährlich, da die Autos schnell sind und Radler wegen der Kurve erst spät wahrgenommen werden (außerdem blendet im Herbst morgens die Sonne).

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Wer aus der Stadt kommt, hat eine zum großen Teil autofreie Alternative durch das Uni-Gelände. Der große Gefahrenpunkt ist die Überquerung der B27 am Papenberg, hier fehlt eine Ampel! Nach Einmündung der Grisebachstraße in die Straße "Am Faßberg" kann man auf dem Radfußweg zum Institut fahren, Vorsicht wieder bei der Einmündung der Otto-Hahnstraße. Als Alternative bietet sich an, die alte Straße durch den Forstbotanischen Garten zu benutzen. Dort gibt es keine Autos und der Weg ist nicht so steil. Man kommt etwas oberhalb des Institutes auf die Hauptstraße. Nachteil der Variante: Die Straße "Am Faßberg" muss zweimal überquert werden.

Für die Talfahrt vom Institut aus gibt es keine gute Lösung. Der Rad-Fußweg ist so schmal, dass man stark abbremsen muss, um entgegenkommende Fußgänger/Radler nicht zu gefährden. Bei der Talfahrt auf der Straße ist bei der Einmündung der Otto-Hahn-Straße größte Vorsicht geboten, im Zweifelsfall abbremsen! Geradeaus fahrende Radfahrer sollten überholende Autos noch vorbei lassen und sich dann deutlich auf die Geradeausspur einordnen, damit sie nicht von überholenden Autos abgedrängt werden. Wer auf der Rechtsabbiegerspur bleibt, erweckt den Eindruck, dass er abbiegen will. Abbiegende Autos von vorne oder rechts sollte man im Auge behalten (möglichst Sichtkontakt mit den Fahrern!) - die Kreuzung ist ziemlich gefährlich, übrigens auch für Rechtsabbieger, die dann ja gleich wieder nach links, auf den Radweg oder in den Burckhardtweg, abbiegen müssen und entgegenkommende Autos erst spät sehen. Auch bei der Talfahrt durch das Unigelände besteht bei hoher Geschwindigkeit Unfallgefahr (Querverkehr, Vorfahrt von rechts! parkende Autos, Fußgänger, Bordsteinkanten).

Aus Nikolausberg:

Von Nikolausberg aus gibt es einen unbefestigten Fußweg, der hinter den Bungalows des Instituts auskommt. Wegen der schlechten Qualität des Weges (Querrinnen, schlechte Oberfläche) ist Vorsicht geboten. Am Ende muss man das Rad eine Treppe heruntertragen. Für viele Radfahrer kann daher der Weg über den Fuß-/Radweg auf der Hauptstraße die bessere Alternative sein.

Vorsicht im Dunkeln und im Winter!

Bei der Abfahrt gerät man nach der hell erleuchteten Bushaltestelle in ein unerwartetes Lichtloch - plötzlich ist es absolut dunkel. Darauf sollte man sich mit Fahrweise und Beleuchtung (vorne und hinten) einstellen.
Ein besonderes Problem ist das Radfahren im Winter. Bei Eis und Schnee gibt es keinen sicheren Weg: Auf der Straße verlassen Autos nur ungern die engen Fahrrinnen und bedrängen daher die Radfahrer. Auf dem Fuß- und Radweg bildet sich Eis, das im Sonnenschatten des Fassbergs (kurz unterhalb der Bushaltestelle) auch lange erhalten bleibt. (Die Gärtner am Institut bemühen sich zwar, ein Stück des Weges in ihren Räumdienst mit einzubeziehen, können aber auch nicht allen angeschmolzenen Schnee weghacken.)

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