Nachwuchsforscher diskutieren auf internationaler NeuroBridges-Tagung

25. Juli 2014

Auf dem Max-Planck-Campus in Göttingen findet vom 29. bis zum 31. Juli 2014 erstmals die internationale Tagung NeuroBridges statt. Dabei kommen arabische, israelische und deutsche Wissenschaftler zusammen, um über aktuelle Forschungsthemen auf dem Gebiet der Neurowissenschaften zu diskutieren. Organisiert wird das dreitägige Symposium gemeinsam von Ahmed El Hady vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Tim Gollisch von der Universitätsmedizin Göttingen sowie Yonatan Loewenstein von der Hebräischen Universität Jerusalem (Israel) in Kooperation mit Forschern der Technischen Universität Technion in Haifa (Israel).

In insgesamt neunzehn Vorträgen stellen Neurowissenschaftler ihre neuesten theoretischen und experimentellen Forschungsergebnisse vor. Die thematische Bandbreite reicht von In-Vitro-Systemen bis hin zur Erforschung der Funktionsweise des Gedächtnisses. Den Eröffnungsvortrag hält Nobelpreisträger Erwin Neher vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie zu molekularen Mechanismen von Synapsen. Plenardiskussionen und ein Begegnungsabend bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit für einen regen wissenschaftlichen Austausch.

Das Ziel der Organisatoren ist es, mit der Tagung künftige gemeinsame Forschungsprojekte von arabischen, israelischen und deutschen Nachwuchsforschern anzuregen und das Treffen zu einer jährlichen Tradition zu machen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die Veranstaltung finanziell.

Die Tagung NeuroBridges findet am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation statt.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu den Sprechern und dem genauen Veranstaltungsort sind im Internet unter http://bio.huji.ac.il/yonatanLab/newsite/site.html zu finden. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Tagung zu besuchen. (ms)

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