Videos über Stefan Hell

Nobelpreis für Chemie 2014


Porträt über Stefan Hell

Mit einem genialen "Trick" konnte der Max-Planck-Forscher Stefan Hell die Abbe'sche Formel der Lichtbeugungsgrenze erweitern. Seine Erkenntnis nutze der Physiker dazu, hochauflösende Lichtmikroskope zu entwickeln. Die sogenannten STED-Mikroskope werden mittlerweile weltweit angewandt und machen selbst kleinste Strukturen auf Zellebene sichtbar. Doch wie hat Stefan Hell die Pforte zur Nanowelt geöffnet? Die Antwort: Mit Licht...

Details die enger als 200 Nanometer beieinander liegen, können mit optischen Mikroskopen nicht mehr unterschieden werden – das entspricht in etwa dem Zweihunderdstel einer Haaresbreite. Grund dafür ist die Wellennatur des Lichts, dessen halbe Wellenlänge in etwa diesen 200 Nanometern entspricht. Doch die vom Physiker Stefan Hell entwickelte STED-Mikroskopie durchbricht als erste optische Mikroskopietechnik diese magische Grenze und ermöglicht Forschern faszinierende Einblicke in die Nanowelt.

STED - Lichtblicke in die Nanowelt

Details die enger als 200 Nanometer beieinander liegen, können mit optischen Mikroskopen nicht mehr unterschieden werden – das entspricht in etwa dem Zweihunderdstel einer Haaresbreite. Grund dafür ist die Wellennatur des Lichts, dessen halbe Wellenlänge in etwa diesen 200 Nanometern entspricht. Doch die vom Physiker Stefan Hell entwickelte STED-Mikroskopie durchbricht als erste optische Mikroskopietechnik diese magische Grenze und ermöglicht Forschern faszinierende Einblicke in die Nanowelt.

 

Videos über die Forschung

Mit Mikroskopen dringen Forscher seit mehr als 400 Jahren immer weiter in die Mikro- und Nanowelt vor. Angefangen beim ersten Lichtmikroskop, das um das Jahr 1600 erfunden wurde, über das Fluoreszenz- bis hin zum Elektronen- und STED-Mikroskop machen die optischen Instrumente immer feinere Details der belebten und unbelebten Welt sichtbar.

STED - Mikroskopie jenseits optischer Grenzen

Mit Mikroskopen dringen Forscher seit mehr als 400 Jahren immer weiter in die Mikro- und Nanowelt vor. Angefangen beim ersten Lichtmikroskop, das um das Jahr 1600 erfunden wurde, über das Fluoreszenz- bis hin zum Elektronen- und STED-Mikroskop machen die optischen Instrumente immer feinere Details der belebten und unbelebten Welt sichtbar.
Bis vor kurzem galt die Regel von Ernst Abbe aus dem Jahr 1873 als die die Grenze für eine maximale optische Auflösung: Objekte, die näher als ein 200-Millionstel Millimeter beieinander liegen, können nicht voneinander unterschieden werden. Mit dem von Stefan Hell entwickelten STED-Mikroskop können Wissenschaftler diese Grenze jedoch überwinden. Besonders für Biologien ist die neue Technik wertvoll, denn lebendes Gewebe können sie nur mit optischen Mikroskopen untersuchen.

Schärfer als die Theorie erlaubt

Bis vor kurzem galt die Regel von Ernst Abbe aus dem Jahr 1873 als die die Grenze für eine maximale optische Auflösung: Objekte, die näher als ein 200-Millionstel Millimeter beieinander liegen, können nicht voneinander unterschieden werden. Mit dem von Stefan Hell entwickelten STED-Mikroskop können Wissenschaftler diese Grenze jedoch überwinden. Besonders für Biologien ist die neue Technik wertvoll, denn lebendes Gewebe können sie nur mit optischen Mikroskopen untersuchen.


Videos von der Nobelwoche in Stockholm

The Nobel Prize in Chemistry – How the optical microscope became a nanoscope. Stefan W. Hell, Eric Betzig, and William E. Moerner; December 8, 2014 <em>(auf Englisch)</em>

Chemie-Nobelvorlesungen

The Nobel Prize in Chemistry – How the optical microscope became a nanoscope. Stefan W. Hell, Eric Betzig, and William E. Moerner; December 8, 2014 (auf Englisch)
Zeremonie zur Verleihung der Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, für Physik und für Chemie in der Stockholmer Konzerthalle am 10. Dezember 2014.

Nobelpreisverleihung 2014

Zeremonie zur Verleihung der Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, für Physik und für Chemie in der Stockholmer Konzerthalle am 10. Dezember 2014.
Bankettrede von Stefan Hell <em>(auf Englisch)</em>

Nobel-Bankett 2014

Bankettrede von Stefan Hell (auf Englisch)
Im Gespräch beschreibt der Nobelpreisträger seine Forschung allgemeinverständlich. <em>(auf Englisch)</em>

Stefan Hell im Interview

Im Gespräch beschreibt der Nobelpreisträger seine Forschung allgemeinverständlich. (auf Englisch)

 

 

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