Azubipreis für Patricia Scholtyssek

7. August 2015

Ein Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft geht auch in diesem Jahr an das MPI für biophysikalische Chemie: Patricia Scholtyssek, Auszubildende für Bürokommunikation, konnte das Gremium mit ausgezeichneten Noten und ihrer vorbildlichen Arbeitsweise überzeugen. Die Auszeichnung ist mit 750 Euro Preisgeld verbunden. Zum neunten Mal ehrt die MPG damit die besten Auszubildenden der 83 Max-Planck-Institute.

Als Patricia Scholtyssek von ihrer Auszeichnung erfuhr, war sie im ersten Moment total überrascht. „Doch dann habe ich mich natürlich sehr gefreut, da das ein toller Abschluss meiner Ausbildung ist. Am Institut fühle ich mich wirklich sehr wohl und kann die Ausbildung nur loben. Sie war abwechslungsreich und hat mir viel Spaß gemacht.“ Im Juli hatte sie ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erfolgreich abgeschlossen.

Patricia Scholtyssek holt einen Azubipreis ans MPI für biophysikalische Chemie.

Der Geschäftsführende Direktor Herbert Jäckle überreichte ihr am 6. August feierlich die Azubipreis-Urkunde und gratulierte im Namen von MPG-Präsident Martin Stratmann. „Nicht nur für unsere Forschung gibt es Preise – wir haben das Glück, dass wir auch in der Ausbildung die Nase vorn haben. Der Azubipreis ist eine tolle Auszeichnung für Sie und für die Menschen, die Sie ausgebildet haben.“ Jörg Maletzki, früherer Ausbilder in der Verwaltung und Vorgänger von Kristin Bock, freute sich mit Patricia Scholtyssek: „Bei ihr stimmt einfach das Gesamtpaket: Sie hat neben ihren betrieblichen und schulischen Leistungen Top-Ergebnisse in den Zwischen- und Abschlussprüfungen erzielt. Wir haben frühzeitig erkannt, dass wir ihr verantwortungsvolle Aufgaben übertragen können.“

Patricia Scholtyssek wird weiterhin am Institut bleiben. In der Verwaltung ist sie unter anderem für die Schlüssel und Ausweise der Mitarbeiter zuständig. Es gibt also kaum einen neuen Kollegen am Institut, der Patricia Scholtyssek nicht kennenlernt. (es)

 

Über die Ausbildung am MPI für biophysikalische Chemie

Bereits seit seiner Gründung im Jahr 1971 bildet das MPI für biophysikalische Chemie in den Werkstätten, in der Verwaltung und im Servicebereich aus. Derzeit werden rund 25 Ausbildungsplätze in den Berufen Anlagenmechaniker (für Sanität-, Heizungs- und Klimatechnik), Elektroniker (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), Elektroniker (Fachrichtung Geräte und Systeme), Fachinformatiker, Feinwerkmechaniker, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik), Tierpfleger (Fachrichtung Forschung und Klinik) und Tischler vergeben. Jedes Jahr schließen sechs bis acht junge Menschen ihre Ausbildung am MPI für biophysikalische Chemie oft mit überdurchschnittlichem Erfolg ab. Mehr als zehn Mal wurden Auszubildende des Instituts als Jahrgangsbeste Innungs-, Kammer- oder auch Landessieger für ihre guten Prüfungsergebnisse ausgezeichnet. Seit seinem Vergabestart im Jahr 2007 ging außerdem der Azubipreis der MPG mittlerweile an 19 Auszubildende des Instituts. Die Tierhaltung (2011) und die Tischlerei (2013) erhielten zudem den Ausbildungsstättenpreis der MPG.

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