Wieder ganz vorn dabei

Azubi des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie ausgezeichnet

22. September 2016

Die Reihe bleibt ungebrochen: Auch in diesem Jahr erhielt ein Azubi des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (MPI-BPC) einen der mit 750 Euro dotierten Azubipreise der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Stefan Oberdieck, Elektroniker für Geräte und Systeme, darf sich über die Auszeichnung freuen, die seine herausragenden Leistungen während der Ausbildung ehrt.

„Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen diesen Preis heute überreichen darf – auch, weil er zeigt, dass das MPI-BPC in allen Bereichen exzellent ist, nicht nur in der Wissenschaft“, sagt der Geschäftsführende Direktor Herbert Jäckle, als er Stefan Oberdieck die Urkunde für den Azubipreis der MPG übergibt. Der Elektroniker für Geräte und Systeme hat seine Ausbildung im IT & ElektronikService unter der Leitung von Petra Küster absolviert. „Ich freue mich sehr über den Preis! Das ist noch einmal ein ‚Sahnehäubchen‘ auf der Ausbildung, die mir großen Spaß gemacht hat, weil sie so vielgestaltig und abwechslungsreich war“, sagt Stefan Oberdieck.

Herbert Jäckle, Geschäftsführender Direktor des MPI-BPC, überreicht Stefan Oberdieck die Urkunde für den Azubipreis der MPG.

Auch seine Ausbilder Frank Meyer und Julian Janssen sind stolz auf ihren ehemaligen Azubi. Sie schätzen besonders, dass er immer kreative Lösungen fand und seinem Beruf mit Leidenschaft nachging. Mit dem Preis erkennt die MPG auch Oberdiecks Engagement für seine Azubi-Kollegen an, für die er sich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Instituts einsetzte. Nicht zuletzt half er mit viel Herzblut dabei, die jährliche Azubifahrt für alle Auszubildenden des MPI-BPC zu organisieren.

Der Preis, der 2007 von der MPG ins Leben gerufen wurde, ging seit dem Vergabestart jedes Jahr an mindestens einen Azubi des MPI-BPC. „Das zeigt, dass die Kombination aus hervorragenden Azubis und den engagierten Ausbildern unseres Institutes funktioniert“, so Jäckle. (am)

Über die Ausbildung am MPI für biophysikalische Chemie

Bereits seit seiner Gründung im Jahr 1971 bildet das MPI für biophysikalische Chemie in den Werkstätten, in der Verwaltung und im Servicebereich aus. Derzeit werden rund 25 Ausbildungsplätze in den Berufen Anlagenmechaniker (für Sanität-, Heizungs- und Klimatechnik), Elektroniker (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), Elektroniker (Fachrichtung Geräte und Systeme), Fachinformatiker, Feinwerkmechaniker, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik), Tierpfleger (Fachrichtung Forschung und Klinik) und Tischler vergeben. Jedes Jahr schließen sechs bis acht junge Menschen ihre Ausbildung am MPI für biophysikalische Chemie ab – oft mit überdurchschnittlichem Erfolg. Mehr als zehn Mal wurden Auszubildende des Instituts als Jahrgangsbeste Innungs-, Kammer- oder auch Landessieger für ihre guten Prüfungsergebnisse ausgezeichnet. Der Azubipreis der MPG ging mittlerweile an 20 Auszubildende des Instituts. Die Tierhaltung (2011) und die Tischlerei (2013) erhielten zudem den Ausbildungsstättenpreis der MPG.

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