Unser Institut

Unser Institut

Am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie erforschen wir, wie Moleküle interagieren, um unterschiedlichste Aufgaben zu erfüllen – in lebenden Zellen, aber auch in der unbelebten Natur. 

Wir wollen beispielsweise verstehen, welche Mechanismen Lebensprozesse steuern und regeln: Wie wird etwa die genetische Information in Proteine übersetzt? Wie kommunizieren Nervenzellen miteinander? Wie löst die Zelle logistische Aufgaben? Auf Organismenebene interessiert uns, wie sich Lebewesen aus einer einzigen Eizelle entwickeln und wie der Schlaf-Wach-Rhythmus gesteuert wird. 

Unabhängig davon untersuchen wir, wie Energieumwandlungen zwischen Molekülen an Oberflächen ablaufen oder wie sich Moleküle dazu bringen lassen, Lichtmikroskopie mit molekularer Auflösung zu ermöglichen.

Wir sind von der Überzeugung geleitet, dass sich große wissenschaftliche Entdeckungen dann erreichen lassen, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Forschungskulturen – wie Physik, Chemie und Biologie – zusammenarbeiten und sich unvoreingenommen über Ideen austauschen.

Nicht zuletzt aus diesem Grund gelangen an unserem Institut immer wieder wissenschaftliche Durchbrüche wie die Relaxationsmethoden, mit denen sich extrem schnelle Reaktionen messen lassen (Nobelpreis an Physikochemiker Manfred Eigen 1967), die Patch-Clamp-Methode zur Messung von Ionenströmen an Zellmembranen (Nobelpreis an Physiker Erwin Neher und Mediziner Bert Sakmann 1991), die Mikroskopie auf der Nanometerskala, die eine Auflösung bis zu wenigen Nanometern ermöglicht (Nobelpreis an Physiker Stefan W. Hell 2014) sowie die Kernspintomografie, die Kernspinresonanzspektroskopie, die optische Spektroskopie oder Computersimulationen.

Mehr über unsere Forschung erfahren Sie hier.

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