Kunst am Fassberg: "Licht des Südens" von Hans Boesen

29. März 2005

In seiner Ausstellungsserie "Kunst am Fassberg" präsentiert das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie vom 7. bis 30. April 2005 Arbeiten von Hans Boesen. Die Ausstellung im Foyer des Instituts wird am Donnerstag, 7. April, mit einem Vortrag von Johann Hefele aus München und musikalischen Darbietungen des Göttinger Klaviertrios eröffnet; Interessenten sind herzlich dazu eingeladen. Danach ist die Ausstellung täglich von 9 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Angst davor, die Welt in ihrer farbigen Vielfalt darzustellen, hat der Autodidakt Hans Boesen nicht. Der Maler, der im Hauptberuf Maschinenbauer war, hat sich vielleicht wegen dieses Berufs auf die Landschaftsmalerei spezialisiert; und das mit einer Farbintensität, die er seinerzeit während der Ausübung seines Berufs in der Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft so nicht gefunden hat. So zeichnen sich seine Ausstellungen vor allem durch die Vielfalt der Techniken aus, die in den Bildern Anwendung gefunden haben.

Hans Boesen: Pinien am Lago di Massaciuccoli

Mit gewandtem Pinsel zeigt Boesen die reizvollen Seiten einer Kultur- und Naturlandschaft. Ausgespart ist alles, was die Bilderbuchidylle stören könnte in dieser farbenfrohen Welt, auch Menschen sind praktisch nicht präsent. Und das ist vom Maler durchaus beabsichtigt.

Der Grund für seine "realistisch-konservative" Darstellung sei der Wunsch, "den Augenblick eines Ortes in Farben so wiederzugeben, dass ich mich nach Jahren beim Betrachten des Bildes wieder an den damaligen Eindruck erinnern und dabei die Geräusche und Gerüche dieser Gegend auffrischen kann", sagt Hans Boesen.

Die Ausstellung im Foyer des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (Am Fassberg, Buslinie 5) wird am 7. April 2005 um 17:00 Uhr eröffnet. Laudator ist Johann Hefele aus München. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Göttinger Klaviertrio (Natalia Morozova, Violine; Johann Sebastian Sommer, Violoncello, und André Parfenov, Klavier) mit Werken von Arvo Pärt, Joseph Haydn und Alfred Schnittke. Die stimmungsvollen Bilder mit dem Hauch Urlaubsstimmung und südlichem Ambiente – Fernweh und Sehnsucht inklusive – werden dann bis zum 30. April im Foyer und den angrenzenden Seminarräumen des Instituts zu betrachten sein.

Hans Boesen: Sommer in der Camargue.

Die Ausstellung ist vom 7. bis 30. April 2005 täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr.

Eine Übersicht über alle Ausstellungen finden Sie hier.               

Kontakt

Eva-Maria Hölscher
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Tel. +49 551 201-1638
E-Mail: ehoelsc@gwdg.de

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