Kunst am Fassberg: Käthe Charlotte Sablotzki-Weise

27. März 2006

In seiner Ausstellungsserie "Kunst am Fassberg" präsentiert das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie vom 20. April bis zum 14. Mai 2006 Malerei der Künstlerin Käthe Charlotte Sablotzki-Weise: Unter dem Titel "Solo-p-Art" stellt Frau Sablotzki-Weise im Foyer und Seminarraum des Instituts einen Auszug ihres aktuellen Schaffens aus. Es werden rund 40 Bilder aus den letzten beiden Jahren zu sehen sein, die vorwiegend in Acryltechnik erstellt wurden.

Die in Obernfeld bei Gieboldehausen lebende Künstlerin beschäftigt sich seit über fünfzehn Jahren intensiv mit der Malerei. Zunächst Autodidaktin, hat sie Ihre Maltechniken und -themen durch den Besuch von Kunstakademien und die Teilnahme an Intensivseminaren stetig erweitert und verbessert. Seit fünf Jahren verfügt sie über ein eigenes Atelier (www.kaethe-charlotte-art.de). Ihre Bilder wurden bereits in über 30 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt.

Im Verlauf ihrer künstlerischen Entwicklung hat sich Käthe Charlotte Sablotzki-Weise mit unterschiedlichen Stilrichtungen und Gestaltungsformen auseinandergesetzt. Hatten frühere Arbeiten vorwiegend figürliche Motive zum Gegenstand, die neben den expressionistischen Farben auch zeichnerische und graphische Elemente enthielten, ist in den neueren Werken eine Gestaltung rein aus der Farbe heraus sichtbar. Der Gestaltungsweg der Arbeiten führte die Künstlerin von der Figuration zur Abstraktion, zur Vereinfachung der Bildelemente und zur Selbstwirksamkeit der Farben und Formen. Gleichzeitig mit einem immer stärkeren Verzicht auf Details wird aber der Weg in die absolute Abstraktion bewusst nicht zu Ende gegangen. Frau Sablotzki-Weise hat dadurch ihren eigenen, erkennbaren Stil entwickelt, was in dem selbstbewusst gewählten Ausstellungsmotto "Solo-p-Art" zum Ausdruck kommen soll.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 20. April 2006, um 17 Uhr im Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Am Fassberg 11, Göttingen-Nikolausberg, statt. Interessenten sind herzlich dazu eingeladen. Die Kunsthistorikerin Anja Marrack wird eine Einführung in das Werk der Künstlerin geben. Der musikalische Rahmen wird von Andreas Düker (Chitarrone) gestaltet.

Die Ausstellung dauert bis zum 14. Mai 2006 und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen:

www.mpibpc.mpg.de/kunst-am-fassberg

www.kaethe-charlotte-art.de

Rückfragen bitte an:

Dr. Ulrich Nauber, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie,
Koordinator "Kunst am Fassberg" 
Tel. 0551 201-1590, Fax: -1755, 
E-mail: unauber@gwdg.de

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