Julius-Springer-Preis für Stefan Hell

12. Juni 2007

Prof. Stefan Hell, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Leiter der Abteilung NanoBiophotonik, erhält am 19. Juni in München den Julius-Springer-Preis für angewandte Physik 2007.

Prof. Dr. Stefan W. Hell

Wie die Herausgeber der Fachzeitschrift Applied Physics schon im Mai mitgeteilt hatten, wurde der Julius-Springer-Preis 2007 Prof. Hell "in Anerkennung seiner herausragenden Arbeiten zur optischen Mikroskopie unterhalb der Auflösungsgrenze und deren enormen Auswirkungen für die Grundlagenforschung und eine Vielzahl von Anwendungen" zugesprochen.

Der Preis ist nach dem Gründer des (wissenschaftlichen) Springer-Verlags benannt und wird seit 1998 jährlich an Wissenschaftler vergeben, die einen herausragenden und neuartigen Beitrag auf dem Gebiet der angewandten Physik geleistet haben. Er ist mit einem Preisgeld von 5000 US-Dollar verbunden.

Ausgewählte frühere Preisträger:

  • Shuji Nakamura von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara für die Erfindung blauer Laserdioden
  • Stan Williams von Hewlett Packard, zusammen mit James R. Heath von der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA), für herausragende Fortschritte auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und Nanotechnologie
  • Eli Yablonovitch, ebenfalls von der Universität von Kalifornien in Los Angeles, für die Entwicklung von photonischen Kristallen
  • Peter Fromherz, Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, für die Entwicklung von Nerven-Platinen-Verbindungen
  • Anne L'Huillier von der Universität in Lund, Schweden, und Ferenc Krausz vom MPI für Quantenoptik, Garching für ihre Arbeiten zu Attosekunden-Pulsen
  • und kürzlich (2006) Viola Vogel für ihre Arbeiten zur Bionanotechnologie, in denen sie Einzelmolekülmechanik und Nanomotoren untersuchte.

Kontakt

Prof. Stefan Hell
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Abteilung NanoBiophotonik
Tel.: +49 551 201-2500
E-Mail: shell@gwdg.de

Zur Redakteursansicht