Top in der Ausbildung

Vier Azubipreise gehen in diesem Jahr an das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

7. November 2010
Vier Azubipreise der Max-Planck-Gesellschaft gingen in diesem Jahr an Auszubildende des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie: Patrick Schürkötter, Carla Enchelmaier, Andreas Gruhn und Vanessa Böning (von links).

Sie punkteten mit sehr guten Noten in ihren Zeugnissen, und sie haben während ihrer Lehre hohe soziale Kompetenz bewiesen: Die Auszubildenden Vanessa Böning, Carla Enchelmaier, Andreas Gruhn und Patrick Schürkötter am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie wurden für ihre herausragenden Leistungen jetzt ausgezeichnet. Sie erhielten den Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft 2010. Mit diesem Preis werden jährlich bis zu 20 Auszubildende an den 80 Max-Planck-Instituten geehrt. Die Auszeichnung ist mit 750 Euro dotiert.

"Frau Enchelmaier war von Beginn an eine Überfliegerin, ob in der Tischlerei oder in der Schule", lobt Ausbilder Peter Böttcher. Sie sei in allen Bereichen exzellent. Vanessa Böning erlernte unter Dr. Ulrike Teichmann am Institut den Beruf der Tierpflegerin. "Frau Böning wurde in kürzester Zeit zu einer kompetenten Ansprechpartnerin für die Wissenschaftler am Institut und hat in gehobenem Umfang Verantwortung übernommen", sagt Teichmann. Dies zeige sich nicht zuletzt durch ihr Engagement als Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Auch Andreas Gruhn, der am Institut zum Elektroniker für Geräte und Systeme ausgebildet wurde, engagierte sich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung und glänzte in der Ausbildung. "Herr Gruhn zeigte von der ersten Minute an starke Eigeninitiative, Wissensdurst, Selbstständigkeit und absolute Zuverlässigkeit", so sein Ausbilder Bernd Wallmann. Patrick Schürkötter schloss seine Lehre als Feinwerkmechaniker mit Unterstützung seines Ausbilders Karl-Heinz Kahlmeyer sogar vorzeitig ab - mit exzellentem Ergebnis. "Er bestand als Jahresbester seine Gesellenprüfung in Göttingen, wurde 1. Kammersieger in der Handwerkskammer Hildesheim/Südniedersachsen und belegte beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene Platz 1, auf Bundesebene gelang ihm ein 5. Platz", sagt Kahlmeyer.

Der Geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie, Prof. Helmut Grubmüller, gratulierte den Auszubildenden des Instituts zu ihren Erfolgen herzlich und wünschte ihnen für ihren weiteren Berufsweg alles Gute. "Dass dieses Jahr bei uns allein vier Auszubildende in vier verschiedenen Berufen den Azubipreis erhalten, zeigt den hohen Qualitätsstandard unserer Lehre. Wir haben sehr engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder, die unsere jungen Leute optimal auf ihren Beruf vorbereiten", so Grubmüller.

Rund 25 Ausbildungsplätze in acht Berufen

Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie bildet bereits seit seiner Gründung im Jahr 1971 weit über den eigenen Bedarf aus. Knapp 25 Ausbildungsplätze werden in den acht Berufen Feinwerkmechaniker, Elektroniker (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), Elektroniker (Fachrichtung Geräte und Systeme), Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Tierpfleger (Fachrichtung Forschung und Klinik), Anlagenmechaniker, Tischler und Metallbauer vergeben. Vier bis sechs junge Leute schließen jedes Jahr ihre Ausbildung erfolgreich ab, oft mit überdurchschnittlichem Erfolg: Mehrfach wurden Auszubildende des Instituts als Jahrgangsbeste, Kammer- oder Innungssieger für ihre guten Prüfungsergebnisse ausgezeichnet. Sieben Auszubildende wurden bisher mit dem Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft geehrt. [cr]

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