Kooperationen

DFG Forschungszentrum für Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB)
Das CMPB ist eines von 5 Forschungszentren der DFG zur Einbindung und Konzentration von Wissenschaftlern in neuen Forschungsgebieten. Am CMPB sind Forschergruppen der Georg-August Universität, der Göttinger Max-Planck-Institute und des Deutschen Primatenzentrums beteiligt. Den Fokus der Forschung bilden molekulare Prozesse im Gehirn und daraus folgende Therapiekonzepte für psychiatrische und neurologische Erkrankungen. (J. Frahm, R. Jahn, T. Jovin, J. Klingauf, A. Mansouri, E. Neher, A. Stoykova)
Partner: Georg-August-Universität Göttingen, MPI für Experimentelle Medizin
 http://www.cmpb.uni-goettingen.de

EU-Projekt (Die Rezeptorsubstanz erbB bei Brusttumoren)
Die erbB-Rezeptorenfamilie spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krebs. Unser Projekt untersucht die Interaktionen der vier verschiedenen erbB-Proteine untereinander im gesunden und pathogenen Zustand, um letztlich die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung von Krebs zu ermöglichen. (T. Jovin)
Partner: Institute of Medical Technology, University of Tampere (Prof. Dr. Jorma Isola), Department of Biological Regulation, Weizmann Institute of Science (Prof. Yosef Yarden), Department of Biophysics and Cell Biology and Biochemistry, University Medical School of Debrecen (Janos Szollosi, Josef Tozser)

Volkswagen-Stiftung (Photochromic compounds as acceptors)
Ziel des Vorhabens ist die Identifizierung bzw. Neusynthese von photochromen Verbindungen, die in einem Zustand nicht absorbieren, d.h. bei denen keine Fluoreszenz-Resonanz-Energieübertragung (FRET) erfolgt, die aber nach Bestrahlung (z.B. mit UV-Licht) eine für FRET entsprechend absorbierende alternative Struktur aufweisen. Die Experimente konzentrieren sich überwiegend auf Diarylethylen-Verbindungen, die auch thermisch eine große Stabilität der zwei Konformationen zeigen. Die kinetischen Parameter für die Hin- und Rückreaktionen sind ebenfalls sehr günstig für das FRET-Verfahren. Anwendungen im biologischen Bereich betreffen die Signaltransduktion bzw. DNA-Struktur und -Dynamik und die Mikroarray-Technologie, im nicht biologischen Bereich die optische Datenspeicherung. (T. Jovin)
Partner: Prof. Dr. Elizabeth Jares-Erijman, Buenos Aires

Zur Redakteursansicht