Kunst am Fassberg: Ausstellung mit Gemälden von Monika Ures-Gärtner

22. März 2004

In seiner Ausstellungsserie "Kunst am Fassberg" präsentiert das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie Chemie rund 40 Werke der Göttinger Künstlerin Monika Ures-Gärtner. Die Ausstellung im Foyer des Instituts dauert vom 1. bis 25. April 2004 und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr.

Im Foyer und den Seminarräumen des Instituts werden Gemälde und Materialbilder, Zeichnungen und Aquarelle sowie einige ausgewählte Arbeiten aus Keramik gezeigt. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 1. April 2004, um 17 Uhr statt. Die Kulturjournalistin Tina Fibiger wird eine Einführung in das Werk der Künstlerin geben. Der musikalische Rahmen wird von Eva Maria Bormann, Violine, und Trang-Tina Nguyen, Klavier, gestaltet.

Besonders bei den großformatigen Werken der letzten Jahren zeigt Monika Ures-Gärtner ihre Lust auf Farbe und Struktur. Sie reduziert und abstrahiert. Aus einfachen elementaren Formen wie Quadrat, Rechteck und Kreis entwickelt sie Formenkomplexe und Spannungsverhältnisse. Hartfaserplatten oder Leinwände werden mit Gips belegt und bearbeitet. Dadurch entstehen reliefartige Oberflächenstrukturen, die die Künstlerin konturiert und farbig ausgestaltet. In vielen Bildern von Monika Ures-Gärtner dominieren die Farben Rot, Orange und Gelb. Es sind warme, mediterrane Farben. In großen Kompositionen stellt sie italienische Landschaften vor. Aufgespachtelt und eingeritzt sind Treppen, Torbögen, eine Sonne, ein Weg. Gelborange übermalt, greifen die Motive die Farbe der toskanischen Landschaft auf und vermitteln einen heiteren Eindruck. Auch jene Bilder, die überwiegend in Blautönen gehalten sind, wirken keineswegs kalt, sondern eher fließend und beschwingt. So scheint dem Betrachter aus einem hell- und dunkelblauem Untergrund heraus langsam ein Schiff entgegen zu segeln, das nur in kleinen farbigen, geometrischen Formen angedeutet ist. Monika Ures-Gärtner belässt es bei dieser Andeutung. "Es ist für mich nicht mehr so wichtig, das darzustellen, was ich sehe, ich will erforschen, was für meine Augen nicht sichtbar und dennoch vorhanden ist."

Die Ausstellung ist bis zum 25. April 2004 täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr.

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Kontakt

Dr. Ulrich Nauber
Abteilung Molekulare Entwicklungsbiologie
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Tel. +49 551 201-1590
E-Mail: unauber@gwdg.de

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