Azubipreis für Julian Janssen

20. September 2012

Die Max-Planck-Gesellschaft hat Julian Janssen vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie mit einem der Azubipreise 2012 ausgezeichnet. Den Preis erhält er für seine herausragenden Leistungen und sein hohes soziales Engagement während seiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme.

Julian Janssen.

Während seiner Ausbildung spezialisierte sich Julian Janssen auf den Umgang mit programmierbaren Logikbausteinen und Mikroprozessoren und wirkte beim Aufbau eines neuen Serverraums für das Institut mit.

Über seine Ausbildung hinaus engagiert sich der 25-Jährige seit rund zwei Jahren in der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Instituts. Als Ansprechpartner hilft er seinen Mitauszubildenden bei Fragen zu Organisatorischem oder zu Tarifverträgen weiter und hat auch für die Probleme seiner Kolleginnen und Kollegen immer ein offenes Ohr. Dass die Auszubildenden am Institut gut vernetzt sind, hält er für extrem wichtig. Um die Gemeinschaft untereinander zu fördern, hat er die jährlichen Azubifahrten in den letzten Jahren mitorganisiert.

Sein Ausbilder Frank Meyer ist voll des Lobes: "Einen so hoch motivierten und sozial engagierten Mitarbeiter wie Herrn Janssen im Team zu haben, ist ein echter Gewinn. Wir freuen uns, dass wir ihn nach Abschluss seiner Ausbildung für ein Jahr am Institut weiterbeschäftigen können." (vk)

Der Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft

Seit 2007 lobt die Max-Planck-Gesellschaft jedes Jahr den mit 750 Euro dotierten Azubipreis aus. In diesem Jahr wird die Auszeichnung an 20 Auszubildende der 80 Einrichtungen der Gesellschaft vergeben. Bei ihrer Auswahl berücksichtigt die Jury die berufliche und schulische Leistung während der Ausbildung ebenso wie die persönliche Entwicklung und das soziale Engagement der Auszubildenden.

Die Ausbildung am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie bildet seit seiner Gründung im Jahr 1971 weit über den eigenen Bedarf aus. Zurzeit leiten 13 Ausbilderinnen und Ausbilder rund 30 junge Leute in den Berufen Anlagenmechaniker, Elektroniker (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), Elektroniker (Fachrichtung Geräte und Systeme), Fachinformatiker, Feinwerkmechaniker, Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Metallbauer, Tierpfleger (Fachrichtung Forschung und Klinik) und Tischler an. Sieben bis neun junge Menschen schließen jedes Jahr ihre Ausbildung erfolgreich ab, oft mit überdurchschnittlichem Erfolg: Neben Auszeichnungen als Jahrgangsbeste, Kammer- oder Innungssieger wurden bislang elf Auszubildende mit dem Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft geehrt.

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