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Mit seinem Team hat Stefan H. E. Kaufmann die Entwicklung eines neuen Impfstoffs gegen Tuberkulose vorangetrieben, der auch als Zwischenlösung bei Covid-19 dienen könnte. Der Infektionsbiologe wird in Göttingen seine Forschung mit einer Emeritusgruppe fortsetzen. mehr

Der Physiker hat die Stelle im Nebenamt angetreten und bleibt zunächst weiter als Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Göttingen tätig. Mit seinem Team entwickelt er experimentelle Methoden, die es ermöglichen, mikroskopische Prozesse auf sehr kurzen Zeitskalen zu beobachten. Dazu setzt Ropers ultraschnelle Elektronenmikroskopie ein – ein Gebiet, das er entscheidend mitgeprägt hat und auf dem er weltweit einer der führenden Wissenschaftler ist. mehr

Die US-amerikanische National Academy of Sciences hat Patrick Cramer zum Auswärtigen Mitglied gewählt. Damit würdigt die traditionsreiche Wissenschaftsakademie die herausragende Forschung des Biochemikers zu einem grundlegenden Prozess des Lebens – wie Zellen die in Genen gespeicherte Information auslesen und wie dieser Vorgang reguliert ist. mehr

Wenn sich ein Mensch mit dem Coronavirus infiziert, vermehrt sich der Erreger in dessen Zellen rasend schnell. Dazu muss das Virus sein RNA-Erbgut vervielfältigen. Diese Aufgabe übernimmt die virale „Kopiermaschine“ Polymerase. Forscher um Patrick Cramer haben nun sichtbar gemacht, wie das Corona-Virus seine RNA verdoppelt und welche 3D-Struktur die Polymerase während des Kopierens einnimmt. Damit lässt sich erforschen, wie antivirale Substanzen wie der Hoffnungsträger Remdesivir wirken, die diese Kopiermaschine hemmen. mehr

Wie für menschliche Siedlungen ist auch für lebende Zellen eine funktionierende Müllentsorgung wichtig, damit sich kein Unrat ansammelt. In Zellen spielt dabei das kleine Molekül Ubiquitin eine zentrale Rolle: Es wird an fehlerhafte Proteine geheftet, die damit als „Müll“ markiert und für die Entsorgung freigegeben sind. Doch Ubiquitin kann noch viel mehr, haben Göttinger Wissenschaftler jetzt entdeckt: Es fungiert auch als Türöffner, indem es defekte Proteine auf ihrem Weg zum zellulären Müllschlucker einen Membran-Kanal passieren lässt. 
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Jedes Jahr bewerben sich Spitzenforscher beim Europäischen Forschungsrat (ERC) um die hochdotierten ERC Advanced Grants. Patrick Cramer war dabei jetzt bereits zum dritten Mal erfolgreich – eine Ausnahmeleistung. Er erforscht, wie Zellen die im Erbgut gespeicherte Information nutzen. Seine Arbeit zur Regulation dieses fundamentalen Prozesses wird nun mit rund zwei Millionen Euro gefördert. mehr

Keine andere Infektionskrankheit tötet mehr Menschen als die Tuberkulose. Sie wird durch Mykobakterien ausgelöst. Um die Erreger zu bekämpfen, ist die Fettsäure-Fabrik des Bakteriums ein wichtiger Ansatzpunkt. Göttinger Forscher haben jetzt erstmals ein Protein entdeckt, das die Arbeit der FAS reguliert. Dies eröffnet in der Medizin neue Möglichkeiten, Wirkstoffe insbesondere gegen Tuberkulose zu entwickeln. Für die Biotechnologie bietet es Chancen für maßgeschneiderte Fettsäure-Synthasen. mehr

Ein neues Kernspinresonanz-Verfahren kann bestimmte Bereiche von Molekülen sichtbar machen und störende Hintergrundsignale während der Messung unterdrücken. Die von Stefan Glöggler und seinem Team entwickelte Methode soll zukünftig auch für die medizinische Diagnostik mittels Magnetspinresonanz-Tomografie (MRT) nutzbar sein. mehr

Die International Max Planck Research School for Physics of Biological and Complex Systems in Göttingen geht in die Verlängerung: Für weitere sechs Jahre ermöglicht sie eine strukturierte Doktorandenausbildung mit Schwerpunkt in der Physik und Chemie. Seit 2008 haben innerhalb dieses Programms 200 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler promoviert. mehr

Die Zahl ist gigantisch: Jährlich werden  in der medizinischen Diagnostik weltweit 100 Millionen Untersuchungen mit der Magnetresonanztomografie durchgeführt – und jeder einzelne Tomograf nutzt die Technik, die Jens Frahm am MPI für biophysikalische Chemie entwickelt hat. Für seine Leistungen erhält der Physiker nun den Werner-von-Siemens-Ring, einen der wichtigsten deutschen Technikpreise. mehr

Vor drei Jahren stellten der Göttinger Nobelpreisträger Stefan Hell und sein Team die MINFLUX-Nanoskopie vor. Mit ihr war es erstmals möglich, fluoreszierende Moleküle mit Licht getrennt sichtbar zu machen, die nur ein paar Nanometer voneinander entfernt sind – schärfer geht es nicht. Jetzt haben die Max-Planck-Forscher eine neue Entwicklungsstufe dieser Technik präsentiert: MINFLUX erreicht diese Auflösung nun auch in Zellen, und das mehrfarbig und in 3D. Damit lässt sich die MINFLUX-Nanoskopie auf vielfältige biologische Fragestellungen anwenden. mehr

Wie vermehren sich Viren?

12. Dezember 2019

Erstmals in 3D und atomarer Auflösung: Forschern am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ist es in Kooperation mit Würzburger Kollegen gelungen, die Vermehrungsstrategie von Vaccinia-Viren darzustellen. Diese dienen auch als Impfstoff gegen menschliche Pockenerkrankungen und als Basis neuer Krebstherapien. mehr

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