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Von Pandemie bis Polarstern

15. September 2020

Sechs Spitzenforscherinnen und -forscher, sechs aktuelle Themen aus Medizin, Gesellschafts- und Naturwissenschaften – das bietet die diesjährige Vortragsreihe Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst. Die Vorträge finden in der Zeit vom 23. Oktober bis zum 1. November jeweils um 19 Uhr wie gewohnt im Historischen Saal der Paulinerkirche statt – allerdings als reine Online-Veranstaltungen. mehr

Der Europäische Forschungsrat fördert Stefan Glöggler und Juliane Liepe vom MPI für biophysikalische Chemie mit je rund 1,5 Millionen Euro. 3272 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hatten sich in diesem Jahr für die ERC Starting Grants beworben, 436 von ihnen haben sich im Wettbewerb um die besten Forschungsprojekte durchgesetzt. mehr

Bakterien können gegen Antibiotika Resistenzen entwickeln, sodass diese Medikamente nicht mehr wirken. Besonders problematisch sind die sogenannten multiresistenten Erreger, denen die meisten gängigen Antibiotika nichts anhaben können. Wissenschaftler auf der ganzen Welt suchen daher mit Hochdruck nach neuen Antikbiotikaklassen. Göttinger Wissenschaftler haben jetzt einen neuen vielversprechenden Ansatz beschrieben, Antivitamine als therapeutische Alternative einzusetzen. mehr

Alljährlich verleiht die Max-Planck-Gesellschaft den Azubipreis an die besten Auszubildenden ihrer 86 Institute und Forschungseinrichtungen. In diesem Jahr wurde auch Lukas Munser vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie für seine herausragenden beruflichen und schulischen Leistungen sowie seine persönliche Entwicklung ausgezeichnet. mehr

Proteine ganz nah

12. August 2020

Mit der leistungsfähigen MINFLUX-Nanoskopie haben Forscherinnen und Forscher um Stefan Hell und Stefan Jakobs erstmals die Molekülverteilung innerhalb ~ 20 Nanometer großer Proteinkomplexe eines Zellorganells sichtbar gemacht – und das mehrfarbig und in 3D. Die MINFLUX-Nanoskopie erweist sich damit als äußerst leistungsfähiges Werkzeug, um herauszufinden, ob und wie sich Proteine innerhalb der Zelle gruppieren, und zwar auf der Längenskala der Proteine selbst. mehr

Es sieht aus wie eine riesige Thermoskanne und wiegt acht Tonnen. Nicht nur deshalb ist das neue 1,2-GHz-NMR-Spektrometer ein Schwergewicht: Mit seiner magnetischen Feldstärke setzt es Maßstäbe in der hochauflösenden Kernspinresonanz (NMR)-Spektroskopie: 28,2 Tesla – fast 600.000-mal stärker als das Erdmagnetfeld. Neben Florenz und Zürich steht jetzt eines dieser Hochleistungsgeräte in Göttingen am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie. mehr

Die Kraftwerke unserer Zelle – die Mitochondrien – bestehen aus einer glatten äußeren und einer stark eingefalteten inneren Membran. Was die innere Membran in Form bringt, blieb jedoch bisher ein Rätsel. Ein Team aus Göttinger Wissenschaftlern hat nun mittels modernster Mikroskopie-Verfahren neue Einblicke gewonnen, wie die innere Membran gefaltet wird. Dies könnte helfen, einige Erkrankungen des Nervensystems und des Muskelapparats besser zu verstehen. mehr

Gražvydas Lukinavičius und seinem Team ist es gelungen, Farbstoffe für die Fluoreszenzmikroskopie so zu optimieren, dass sie besser in lebende Zellen gelangen. Durch Kombination mit der 3D-STED-Mikroskopie hat die Forschergruppe winzige Strukturen des Zellskeletts von nur 23 Nanometern Durchmesser sichtbar gemacht. (auf Englisch) mehr

Karl Bertram und Chun So vom MPI für biophysikalische Chemie sowie Fabian Jan Schwarzendahl vom MPI für Dynamik und Selbstorganisation haben die renommierte Otto-Hahn-Medaille erhalten. Nur wenige der 30 Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zusätzlich den Otto Hahn Award. Diese Ehre wird in diesem Jahr auch Chun So zuteil. mehr

Mit seinem Team hat Stefan H. E. Kaufmann die Entwicklung eines neuen Impfstoffs gegen Tuberkulose vorangetrieben, der auch als Zwischenlösung bei Covid-19 dienen könnte. Der Infektionsbiologe wird in Göttingen seine Forschung mit einer Emeritusgruppe fortsetzen. mehr

Der Physiker hat die Stelle im Nebenamt angetreten und bleibt zunächst weiter als Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Göttingen tätig. Mit seinem Team entwickelt er experimentelle Methoden, die es ermöglichen, mikroskopische Prozesse auf sehr kurzen Zeitskalen zu beobachten. Dazu setzt Ropers ultraschnelle Elektronenmikroskopie ein – ein Gebiet, das er entscheidend mitgeprägt hat und auf dem er weltweit einer der führenden Wissenschaftler ist. mehr

Die US-amerikanische National Academy of Sciences hat Patrick Cramer zum Auswärtigen Mitglied gewählt. Damit würdigt die traditionsreiche Wissenschaftsakademie die herausragende Forschung des Biochemikers zu einem grundlegenden Prozess des Lebens – wie Zellen die in Genen gespeicherte Information auslesen und wie dieser Vorgang reguliert ist. mehr

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