Forschung

Forschung am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

"Biologische Prozesse mit physikalisch-chemischen Methoden zu untersuchen" - dies war die Vision, mit der das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie 1971 von Nobelpreisträger Manfred Eigen gegründet wurde. Auch heute noch stehen Fragen nach grundlegenden Lebensprozessen im Fokus der Forschung am Institut.

Wie kommunizieren Nervenzellen miteinander? Wie entwickelt sich aus einer Eizelle ein komplexer Organismus? Wie wird unsere "innere Uhr" gesteuert? Dies sind nur einige der Fragen, die unsere Wissenschaftler erforschen. Neben der Aufklärung von Lebensprozessen ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt die Entwicklung immer raffinierterer Verfahren, um Einblicke in den Nanokosmos lebender Zellen zu erhalten. Mithilfe höchstauflösender Mikroskope, leistungsfähiger Kernspinresonanz-Spektrometer oder Hochleistungsrechner wird hier untersucht, wie Proteine produziert werden und wie sie ihre Arbeit verrichten, beispielsweise als molekulare Motoren, Chemiefabriken, Transporter oder Fotozellen. Auch wie Energieformen auf molekularer Ebene ineinander umgewandelt werden, wird am Institut erforscht. Nicht zuletzt entwickeln die Wissenschaftler immer schnellere bildgebende Verfahren für die Magnetresonanztomografie, um die Vorgänge im Inneren unseres Körpers sichtbar zu machen.

 
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