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Proteinstrukturbestimmung mittels NMR

Das Ziel unserer Forschung ist die Weiterentwicklung der Kernspinresonanz (NMR)-Spektroskopie für neue Forschungsfelder. Wir möchten auf molekularer Ebene Einblicke gewinnen, wie die Faktoren funktionieren, die für die Neurotoxizität der Proteine α-Synuclein, Tau und Amyloid-β während des Verlaufs der Parkinson- und Alzheimer-Krankheiten verantwortlich sind. Darüber hinaus arbeiten wir an der Aufklärung von Struktur-Wirkungs-Beziehungen integraler Membranproteine wie zum Beispiel des menschlichen spannungsabhängigen Anionenkanals (human voltage dependent anion channel, VDAC).



Pressemitteilungen & Neues aus der Forschung

Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und des MPI für biophysikalische Chemie haben die Feinstruktur verklumpter Alpha-Synuklein-Proteine erstmals anhand von Gewebeproben aus Patienten analysiert. Bisher hatte man vor allem künstlich aggregierte Proteine untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Protein-Strukturen der klinischen Proben von den künstlichen unterscheiden und bei Parkinsonpatienten überraschend vielfältig sind. Dies zeigt, wie wichtig ergänzende Studien mit Gewebeproben sind. mehr

Im harten Wettbewerb um europäische Fördergelder haben sich wieder Wissenschaftler vom MPI für biophysikalische Chemie durchgesetzt: Marina Rodnina, Reinhard Jahn und Markus Zweckstetter erhalten jeweils einen der mit rund 2,5 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grants. Die EU zeichnet damit Spitzenforscher aus, die bereits bahnbrechende Erfolge erzielt haben und ein neues, vielversprechendes Projekt angehen möchten. mehr

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